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Ich bin begeisterter Mountainbike Orientierer und studiere an der Fachhochschule Wiener Neustadt „Training und Sport“. Ich habe hochgesteckte sportliche Ziele und kann mich dank dem Projekt „Going to the Top“ und der Unterstützung der Fachhochschule auf diese voll und ganz konzentrieren. Bei „Going to the Top“ profitiert man von anderen Sportarten und kann viele interessante Trainingsansätze für die eigene Sportart mitnehmen. Ich denke um „Top“ zu sein muss man über den Tellerrand seiner eigenen Sportart hinausblicken, diese Chance hat man bei „Going to the Top“.

Die Sportart Mountainbike Orienteering fasziniert mich, weil kein Rennen dem anderem gleicht. Das hohe Tempo am Bike erfordert blitzschnelles Denken und ist immer eine Herausforderung. Ich genieße es Freunde auf der ganzen Welt treffen zu können und viele Länder zu bereisen.

Ich freue mich auf die kommenden polysportiven Trainingslager und das gemeinsame Trainieren mit ehrgeizigen AthletenInnen.

Take a look….

…. die Vorstellung der “Going to the Top” AthletInnen wird fortgesetzt!

Ermöglicht durch das Projekt „Going to  the Top“ gab es erstmals einen Mountainbike Techniktrainingslehrgang nur für Mädchen/Frauen. 8 Mountainbikerinnen des U15, U17 und U23 Nationalteams waren nach Kirchberg gekommen, um ihre Fahrtechnik noch weiter zu perfektionieren. Michi Gigon, vielfache MBO Weltmeisterin, stellte sich von seiten des ÖFOLs der Herausforderung, mit den „jungen Wilden“ mitzuhalten.

Betreut wurden die jungen Athletinnen von zwei ehemaligen Spitzenmountainbikerinnen: Hildegard Embacher, vielfache österreichische Cross Country Staatsmeisterin, erarbeitete mit ihnen den anspruchsvollen Kurs des Fleckalm Circuits, auf dem heuer die Staatsmeisterschaften ausgetragen werden. Der mit unendlich vielen Wurzeln, Rampen und Stufen gespickte Kurs wurde sorgfältig erarbeitet, die Ideallinie diskutiert und erprobt.

Bärbel Jungmeier, MTB Olympiateilnehmerin von Athen 2004, trainierte mit den Fahrerinnen auf dem Lisi Osl Trail. Durch genaues Streckenstudium und individuelle Zeitmessung konnte jede Fahrerin ihre Downhillzeit deutlich verbessern.

Ein verregneter Nachmittag wurde zu einem „spassigen“ Techniktraining in der überdachten Parkgarage genutzt, wo nicht nur Sprungfähigkeiten, sondern auch Koordination und Teamgeist unter Beweis gestellt werden mussten. Den Abschluss am Sonntag bildete noch einmal der Lisi Osl Trail – jedoch gings dieses Mal entspannt mit dem Lift nach oben, und dann mit Vollgas herunter.

Herzlichen Dank gebührt hier dem Kirchberger Tourismusverband, der dem Nationalteam einige freie Liftkarten zur Verfügung stellte. Ein weiteres großes Dankeschön auch an das Hotel Klausen, das die Mannschaft ideal versorgt und verpflegt hat und auch an Reimund Ronacher, der als „guter Geist“ im Hintergrund unterstützend mitwirkte.

Am Ende des Lehrgangs waren sich alle einig: „Fortsetzung erwünscht“!

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Ein etwas angeschlagenes Team ging für Österreich bei der ersten MTBO-Weltcuprunde dieses Jahres in Tschechien an den Start. Tobias Breitschädel musste wegen einer Zahnwurzelentzündung zu Hause bleiben, Kevin Haselsberger kämpfte gegen eine Verkühlung und Medaillengarantin Michaela Gigon war auch nicht gut in Form. Die Topresultate blieben diesmal aus, aber zu Top-10-Ergebnissen reichte es dann doch noch. Das tschechische Organisatorenteam rund um Familie Laciga stellte für die 3 Weltcuprennen hervorragende neue Karten in einem recht hügeligen Gelände her. Um das gesamte kartierte Gelände dann wirklich ausgiebig zu nutzen, gab es am Tag nach dem letzten Weltcuprennen noch ein 4-stündiges Scorerennen auf einer 65 Quadratkilometer großen MTBO-Karte im Maßstab 1:25 000.
 
Der heurige Weltcup wurde mit einer Langstrecke eröffnet. Lange Routenwahlen wechselten mit kürzeren Posten ab. Bei den Damen führte lange Zeit die Finnin Ingrid Stengard und zog dabei die 3 Minuten vor ihr gestartete Russin Ksenia Chernikh mit. Stengard ließ sich aber durch einige recht einfache Posten im Mittelteil einlullen, verspielte ihren Vorsprung auf dem Weg zu einem der letzten, etwas schwierigeren Posten und machte den Weg frei für ihre Landsfrau Marika Hara. Zweite wurde Ksenia Chernikh, Dritte die Schweizerin Maja Rothweiler, die sich sehr über ihre erste Weltcuppodestplatzierung freute. Michaela Gigon hatte konnte vor allem bei den langen Anstiegen nicht mithalten und erreichte den nicht ganz zufriedenstellenden 10. Platz, nur eineinhalb Minuten hinter dem dritten Platz. Sonja Reisinger-Zinkl wurde 30. und Weltcupnewcomerin Marina Reiner 39. Andreas Rief erreichte mit dem 24. Platz das beste österreichische Herrenergebnis. Kevin Haselsberger konnte sich bis zum 21. Posten auf dem neunten Platz halten, ging dann aber verkühlungsbedingt etwas ein und landete auf dem 27. Platz. Knapp dahinter wurde Bernhard Schachinger 28. Martin Moser erreichte den 30. Platz und Christof Haingartner komplettierte das österreichsche Team mit dem 37. Platz. Der Sieg ging an den Finnen Samuel Pökälä vor seinem Landsmann Samuli Saarela. Den dritten Platz holte sich Jiri Hradil aus Tschechien.
 
Das zweite Weltcuprennen ging über die Mittelstrecke. Am Anfang erwartete die Fahrer eine trickreiche Downhillstrecke bei der man aufpassen musste, dass man nicht aus Versehen eine der zahlreichen Schanzen erwischte. Nach dem lustigen Teil musste man die 200 Höhenmeter wieder in einem Stück hinauf, um dann am Schluss wieder Vollgas ins Ziel hinunterzukrachen. Dabei durfte man nicht aufs Kartenlesen vergessen. Eine Strecke wie geschaffen für Mittelstreckenspezialistin Michaela Gigon. Sie hatte aber kurz nach dem 4. Posten einen Patschen, musste alle Hoffnungen auf eine gute Platzierung aufgeben und sich mit dem 15. Platz begnügen. Sonja Reisinger-Zinkl durfte sich somit über das beste österreischische Damenresultat und einen guten 13. Platz freuen. Marina Reiner verbesserte ihr Ergebnis vom Vortag und wurde 37. Den Sieg holte sich die Schweizerin Christine Schaffner vor der Finnin Marika Hara und Maja Rothweiler.
Für das beste Ergebnis des Tages sorgte Kevin Haselsberger. Lange Zeit auf dem 4. Platz liegend verspielte er ein besseres Resultat mit unglücklichen Routen am Schluss und wurde noch immer sensationeller 7. Andreas Rief erreichte den 20. Platz, Bernhard Schachinger wie am Vortag den 28. Platz. Martin Moser wurde 31. und Christof Haingartner 51. Der Ehemann von Christine Schaffner, Beat Schaffner sorgte für einen Schweizer Doppelsieg. Luca Dalavalle aus Italien holte sich Silber und Jan Svoboda aus Tschechien Bronze.
 
Zum Abschluss der Weltcuprunde gab es eine Mixed-Staffel. Dreierteams mit mindestens je einer Dame waren am Start. Österreich konnte diesmal nicht im Spitzenfeld mithalten. Finnland gewann vor der Schweiz und Tschechien. Das Team Österreich 2 bestehend aus Sonja Reisinger-Zinkl, Christof Haingartner und Martin Moser schlug Österreich 1 und erreichte den 8. Platz in der Nationenwertung.

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Letztes Wochenende stand die traditionelle 10Mila in Schweden am Programm. Tiomila, das ist der größte Orientierungslauf-Staffelbewerb in Schweden. Dabei gingen rund 350 Damenstaffeln zu je 5 Läuferinnen und 330 Herrenstaffeln zu je 10 Läufern ins Rennen. Bei den Herren ertönte der Schuss zum Massenstart um 21:30 Samstagnacht, d.h. 350 Läufer, stürmten mit Stirnlampen bewaffnet in und durch den Wald. So ca. ab der sechsten Strecke setzte die Morgenhelle ein und sorgte dafür, dass sich die Temperaturen wieder vom Gefrierpunkt entfernten. Die ersten Schlussläufer, siegreich was das norwegische Team von Halden SK, kamen knapp nach 8 Uhr Sonntagmorgen ins Ziel. GTTT-OLer Gernot Kerschbaumer lief für den schwedischen Club OK Pan Kristianstad die Schlussstrecke und brachte sein Team auf den 12. Endrang. Robert Merl und Helmut Gremmel liefen im Team von Lillomarka OK (NOR), das den 35. Platz belegte.

Bei den Weltranglistenrennen in der Slowakei von 28.-29. April konnten Michi Gigon und Kevin Haselsberger Top-Platzierungen erreichen.

Unter 72 Startern erreichte Kevin Haselsberger den ausgezeichneten vierten Rang über die Mitteldistanz. Im sehr schnell zu befahrenden Wald gelang es ihm nahezu fehlerfrei zu bleiben. Mit Martin Moser startete noch ein weiterer Österreicher in der Elite-Kategorie, leider musste er aufgrund eines technischen Defekts aufgeben.
Bei den Damen erreichte Michi Gigon den fünften Platz.

Bei der Langdistanz am Sonntag bestätigte Kevin seine gute Form und konnte trotz einiger Fehler im Schlussdrittel den guten achten Platz erreichen. Martin Moser landete auf dem 34. Platz.  Auch bei den Damen war das Rennen orientierungstechnisch nicht sonderlich anspruchsvoll. Michi, die eher O-technisch schwierige Rennen bevorzugt wurde 12.

Kommendes Wochenende finden die ersten Weltcuprennen dieser Saison in Prag statt. Es gilt die gute Form in die Weltcuprennen mitzunehmen und erfolgreich um Weltcuppunkte zu kämpfen.

Sie haben Interesse am Radsport, konnten bereits erste Erfahrungen im Bereich Sport und Marketing sammeln und möchten gerne bei einem der größten Sportevents Österreichs mitarbeiten? Der ÖRV ist auf der Suche nach tatkräftiger Unterstützung (ab sofort bis Ende der Rundfahrt am 8. Juli). Die Praktikumsstelle ist Vollzeit im ÖRV Büro in Wien zu besetzen und der Besitz des B-Führerscheins ist erforderlich.

Bei Interesse senden Sie bitte Ihre Bewerbung schnellstmöglich an: 

Marina Janda  marina.janda@radsportverband.at

 Österr. Radsport-Verband, A-1110 Wien, Hasenleitengasse 73

phone:+43 664 235 00 85

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